2010

Einsatzstruktur und Einsatzstunden im Jahr 2010

PSNV - Einsätze des FERD e.V. im Auftrag der Rettungsleitstelle Ludwigshafen:

38 KID- / NFS - Einsätze



davon: erfolglose Reanimation 5x

Suizid/ - versuche 5x

Überbringung Todesnachricht 8x

tödlicher Unfall 3x

Überfall/Geiselnahme/Amok 3x

Sonstige Intervention 13x

Fehleinsatz 1x



Stressbewältigung nach belastenden Ereignissen (für Einsatzkräfte)


SbE Gruppengespräch 1x

SbE Prävention/-Schulung 3x




SAN-Einsätze mit der Feuerwehr Grünstadt



VU / Brände / andere Einsätze 7x

Fehleinsatz 3x


Sonstige Einsätze


SAN-Dienste 4x

Dolmetscher-Dienst 1x

Teilnahme an Übungen 3x

Kocheinsatz 2x



 

Die Einsatzstunden im Überblick:

Sparte

Einsätze

Stunden

KID / NFS

38

325

SbE

4

26

Fachberater

7

43

SAN-Dienst

4

74

Übungen

3

30

Dolmetscher

1

3

Kocheinsätze

2

128

Summe

59

629

 

 

 

  Zusätzlich wurden ca.


530 Std. für Aus- und Weiterbildung

 80 Std. für PSNV – Fachtagung

 60 Std. für Jubiläums-Konzert

 sowie unzählige Stunden für Organisation und Verwaltung geleistet



In Summe wurde von den ehrenamtlichen Kräften des FERD e.V. im Jahr 2010 eine Leistung von über 1299 Helferstunden erbracht!


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Großeinsatz im Lambrechter Tal


Am 17. August 2010 ereignete sich im Lambrechter Tal ein Bahnunfall, bei dem der ICE Frankfurt-Paris in ein auf die Gleise gestürztes Müllfahrzeug fuhr.

Dabei wurden 15 Personen im ICE verletzt und über 300 Reisende sowie das Zugpersonal waren zu betreuen.Neben Rettungsdienst und Feuerwehr waren
auch die KatS-Einheiten des DRK Kreisverbandes Bad Dürkheim mit den SEGen SAN und Verpflegung gefordert.
Zur psychsozialen Notfallversorgung wurden neben der Notfallseelsorge Neustadt auch der Kriseninterventionsdienst des FERD als zustündige PSNV-Einheit
des Landkreises Bad Dürkheim angefordert. Für das bundesweit erscheinende RETTUNGSMAGAZIN durften wir einen Einsatzbericht über die
psychosoziale Notfallversorgung im Rahmen dieses ICE-Unfalls im Lambrechter Tal verfassen.

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Um den Bericht zu lesen bitte den Bericht selbst anklicken

Fahrsicherheitstraining für Rettungsdienst- und FERD-Einsatzkräfte

29. Januar 2011 - Morgens um 7 Uhr starten 11 Einsatzkräfte der DRK Rettungswache Grünstadt sowie des Kriseninterventionsdienstes mit Einsatzfahrzeugen zu einer besonderen Schulung. Der FERD organisierte ein spezielles Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrzeuge zusammen mit der Hockenheim-Ring ADAC Fahrsicherheitszentrum GmbH. Bei diesem Training werden besondere Gefahrensituationen auf Einsatzfahrten, wie Bremsen und Ausweichen auf verschiedenen Untergründen, Unter- und Übersteuern in der Kurve, richtige Sitzpositionen sowie rückwärtiges Rangieren in Theorie und Praxis vermittelt.

In 8 Trainingsstunden konnten die Teilnehmer/innen wichtige Erfahrungen mit dem Fahrverhalten der Einsatzfahrzeuge im Grenzbereich und den eigenen Reaktionen in simulierten Gefahrensituationen machen. Das Training wurde nicht nur von allen als sehr guter Beitrag zur Verbesserung der Fahrsicherheit beurteilt, es diente auch dem lockeren Erfahrungsautausch und der Kameradschaft unter den Einsatzkräften. Den Kostenanteil für das Fahrsicherheitstraining, der nicht von der Berufsgenossenschaft gedeckt wird, übernimmt der FERD e.V. als finanzielle Unterstützung für die Fortbildung des haupt- und ehrenamtlichen Personales der Rettungswache Grünstadt und des FERD e.V.

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27. August 2010 : 15 Jahre FERD e.V. – Aktuelle Reportage im RETTUNGSMAGAZIN

 

Aktuell erscheint im Zeitschriftenhandel die neueste Ausgabe „RETTUNGSMAGAZIN“ (September/Oktober). Für dieses Magazin durften wir anlässlich unseres 15-jährigen Vereinsjubiläums eine Reportage über den FERD e.V. erstellen. Auf S.54-S.58 werden Ziele, Struktur, Aufgaben und einzelne Einsatzarten in Text und Bild vorgestellt.

Wir danken allen Mitwirkenden von Rettungsdienst, Feuerwehr, FERD sowie weiteren Statisten für Ihr Engagement beim Foto-Shooting.

Besonderer Dank geht an die Fotographen Thomas Nattermann, Benjamin Knoll und Carsten Ludwig für ihre ehrenamtliche Mitarbeit.

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zur Leseprobe

 

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen und Kolleginnen in der Krisenintervention, in der Notfallseelsorge, im Rettungsdienst.

Wir laden Sie alle ganz herzlich ein zur

2. Fachtagung des FERD e.V.

"Psychische Erste Hilfe bei Opfern von Gewalt"

und

"PSNV nach Notfällen in Schulen"

vom 08.10. – 09.10.2010

im Kreiskrankenhaus Grünstadt

Unser Referent ist:

Prof. Dr. phil. Harald Karutz

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Prof. Dr. phil. Harald Karutz, Jahrgang 1975, ist Diplom-Pädagoge und Lehrrettungsassistent.
Seit mehr als 15 Jahren ist er im Rettungsdienst der Stadt Mülheim an der Ruhr aktiv.
Er verfügt über langjährige Erfahrungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Einsatzkräften.
Mehrere Jahre war Karutz Fachberater der Feuerwehr in Essen und Koordinator eines interkommunalen Einsatznachbereitungsteams im Ruhrgebiet.
Zuletzt war er Referent im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Prof. Karutz ist als Referent auf vielen Kongressen sowie als Autor zahlreicher Veröffentlichungen bekannt.
Seit 2010 ist er Professor für Krisenprävention und Krisensteuerung an der "akkon", einer Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin

Teil I: "Psychische Erste Hilfe bei Opfern von Gewalt"


Freitag, 08.10.2010, 16:00 – 20:00 Uhr (4 x 45 Minuten)

besondere Zielgruppen : Notärzte, RD-Personal, Lehr-RA, Polizei


Ärzte und Personal von Krankenhäuser in der Notfall-Aufnahme / einzelner Stationen

"Die Fachtagung am 08.10.2010 wurde von der Bezirksärztekammer Pfalz mit 8 Punkten anerkannt."

Alle anderen sind aber auch herzlich willkommen.

Vortrag "Psychische Erste Hilfe bei Opfern von Gewalt",

Diskussion und Austausch zu eigenen Erfahrungen.

Zum Thema: "Gewalt" im Überblick: Stand der Forschung Über Ursachen, Statistik und Folgen (kurz)

Theorien und empirische Forschung zum Gewalterleben

Besondere Belastungsfaktoren von Gewaltopfern

Exkurs: Gewalterleben im Krankenhaus?!

Umgang mit Opfern von Gewalt

Konkrete Hinweise zur "Psychische Erste Hilfe" für Patienten und deren Angehörige in der Notaufnahme


Erfahrungsaustausch


Teil II: "PSNV nach Notfällen in Schulen"


Samstag, 09. Oktober 2010, 09:30 - 16:00 Uhr


Teilnehmerbeitrag für den Samstag (incl. Mittagessen) 20,00 €



besondere Zielgruppen : KID- / Notfallseelsorgeteams, OrgL, LNA,
Schulpsychologischer Dienst, Schulleitungen im Landkreis DÜW, Polizeipräsidium Rhein-Pfalz-Kreis


Alle anderen sind aber auch herzlich willkommen.


09:30

Beginn / Begrüßung / Vorstellung des FERD e.V.


10:00 - 12:15

Fachvortrag mit Aussprache „Notfälle in Schulen“

Prävention, Intervention und Nachsorge


12:30 - 13:30

Mittagspause / Cafeteria Kreiskrankenhaus

Teilnahme bei der Anmeldung angeben


13:30 - 15:30

Workshop „Nachsorgegespräche mit Schulklassen“

Die Modifizierung des "Critical Incident Stress Debriefing" zum "Nachsorge-Kindertreffen"


15:45

Ende der Veranstaltung



Es lädt ein: 


FERD e.V. (Förderverein Erweiterter Rettungsdienst e.V.)



Carl-Zeiss-Str. 16-18 - 67269 Grünstadt




Anmeldung bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Bei der Anmeldung bitte angeben, an welchem Tag Sie dabei sind und

ob Sie am Samstag am Mittagessen teilnehmen




Mit freundlichen Grüßen


Hans-Jörg Wagner und Karl-Ludwig Hauth


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28. August 2010: PSNV bei Großübung von Feuerwehr und DRK im Werk der Südzucker AG


Unsere Einsatzeinheit "PSU Grünstadt" wurde zur psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im Rahmen der Großübung mehrerer freiwilliger Feuerwehren sowie der SEG SAN des DRK Kreisverbandes Bad Dürkheim im Werk Offstein der Südzucker AG alarmiert.


Mit beiden Einsatzfahrzeugen des FERD rückten 6 Einsatzkräfte nach Offstein aus, wo sich in der Zuckerfabrik eine "schwere Explosion ereignet" hatte.Als das PSU-Team eintraf, waren bereits die Freiwilligen Feuerwehren und das DRK vor Ort tätig und "bergaben" uns 3 "offensichtlich traumatisierte Mitarbeiter" des Werkes zur Führung eines ersten Entlastungsgespräches nach dem Explosionsunglück. Sie hatten als Werksanitäter einen Kollegen (erfolglos) reanimiert. Ausserdem wurde von einem PSU-Team im Sanitäszelt des Verbandplatzes eine schwer verletzte Person mit einer "Amputationsverletzung" psychologisch betreut


Derartige Gro�eins�tze k�nnen, wegen der teils sehr hohen k�rperlichen�als auch psychischen Belastungen der�Helfer,�zu Belastungsreaktionen und�im schlimmsten Fall�- z.B. bei schwerer Verletzung oder Tod eines Kameraden -�zur Traumatisierung f�hren. Zur Feststellung eventuell entstandener Traumatisierung oder au�ergew�hnlicher Belastungen sowie zur Pr�vention�erhalten�bei solchen Einsatzlagen alle eingesetzten Helfer w�hrend oder nach Abschlu� des Einsatzes ein entsprechendes Gesp�chsangebot seitens der Einsatzleitung mit unseren�zur Stressebarbeitung nach belastenden Ereignissen (SbE) ausgebildeten Kr�ften.�

Die Einsatzabl�ufe sowie die geforderten�Hilfeleistungen/Hilfsmitteleins�tze und die organisatorischen Schnittstellen zwischen den beteiligten Einsatzkr�ften der verschiedenen Organisationen zu �ben und zu verbessern war unter anderem ein wesentliches Ziel der �bung.�

Bei der anschlie�enden Schlu�besprechung in der Kantine der S�dzucker AG wurde die �bung�diesbez�glich intern nachbesprochen und auch�vom Direktor des Werkes, dem�Verbandsb�rgermeister und den F�hrungskr�ften von Feuerwehr und DRK offiziell mit einer Einladung zum Imbiss und dem herzlichen Dank an alle Einsatzkr�fte beendet.������

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19. August 2010 : Sanit�tsbetreuung der Arbeitskr�fte bei der Bergung des ICE

����������������������� ����������� - FERD Einsatzfahrzeug mit 2 Rettungssanit�tern 6 Std. vor Ort

Die Bergung des am 17. August 2010 bei Lambrecht verungl�ckten ICE gestaltete sich schwieriger und l�nger als zun�chst angenommen.

Zur Absicherung der Arbeitskr�fte beauftragte die Deutsche Bahn das DRK mit der pr�ventiven Bereitstellung von Rettungskr�ften f�r die eingesetzten Bergungsteams. Nachdem das DRK diese Aufgabe bereits ca. 36 Std. ausgef�hrt hatte, erhielten wir die Anfrage zur �bernahme dieses Auftrages f�r den 19.08.2010.

Zwei ehrenamtliche Rettungssanit�ter / -assistenten des FERD waren entsprechend am 19.08.2010 mit dem neuen Einsatzfahrzeug sowie mit Notfallmaterial ab morgens 7 Uhr vor Ort und �bernahmen die SAN-Betreuung der Arbeiten. Gegen 13 Uhr konnte der stark besch�digte ICE abgeschleppt werden und das M�llfahrzeug wurde ebenso mit dem Spezialkran geborgen. Unsere Einsatzkr�fte r�ckten gegen 14.30 Uhr wieder im Feuerwehrger�tehaus Gr�nstadt ein.��

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17. August 2010 : ICE Frankfurt-Paris f�hrt bei Lambrecht in umgest�rzten M�llwagen

- PSU-Team Gr�nstadt betreut Reisende mit 5 Einsatzkr�ften

Am 17. August 2010 fuhr gegen 10.15 Uhr ein mit etwa 350 Personen besetzter ICE auf der Strecke Neustadt-Kaiserslautern beim Ort Lambrecht� mit etwa 90 km/h in ein kurz zuvor von einer B�schung auf den Gleisk�rper gest�rztes M�llfahrzeug. Die ersten beiden ICE-Einheiten entgleisten und wurden stark besch�digt. Der M�llwagen wurde in 2 Teile zerrissen und ein St�ck mitgeschleift.

Gl�ck im Ungl�ck hatte der Fahrer des M�llfahrzeuges – er konnte sich schwer verletzt noch vor dem Aufprall des ICE in Sicherheit bringen und kam per Hubschrauber in die Klinik. Au�erdem wurden �15 Personen im ICE leicht verletzt. Sie wurden �vom Rettungsdienst und der SEG vor Ort medizinisch versorgt und in Kliniken gebracht.

Rund 340 weitere Reisende und Zugbegleiter wurden zumeist geschockt aber unverletzt in einer nahen Turnhalle des Schulzentrums als Notunterkunft von Einsatzkr�ften des DRK, der Feuerwehr sowie von Personal und Sch�lern der Schule etwa 4 Stunden lang verpflegt und betreut.

Die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) �bernahmen 3 Notfallseelsorger aus Neustadt zusammen mit 5 Einsatzkr�ften des FERD. Unser PSU-Team richtete gem�� unserem Konzept mit 1 Gruppenf�hrer und 4 Krisenberatern/Notfallseelsorgern sowie mit Hilfe unserer speziellen� Hilfsmittel eine entsprechende Anlaufstelle zur PSNV in der Halle ein. Es wurden etwa 20 Einzelgespr�che sowie Gruppengespr�che mit Reisenden und Zugbegleitern der Deutschen Bahn gef�hrt. Zusammen mit einer Dolmetscherin informierte unser Team die Betroffenen regelm��ig auch �ber Lautsprecher zur jeweils aktuellen Lage bis zur Weiterfahrt in Sonderbussen zu den Bahnh�fen Neustadt/Wstr. und Kaiserslautern.

Die Ausbildung und Einsatzkonzepte f�r Gro�schadenslagen des Katastrophenschutzes im Landkreis Bad D�rkheim sowie unseres PSU-Teams haben sich bei diesem Einsatz bestens bew�hrt. Der Unfall hatte insgesamt einen „glimpflichen Ausgang“ und die Einsatzkr�fte konnten gegen

15 Uhr die Notunterkunft in der Turnhalle abbauen.

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04. Juni 2010 : Ministerpr�sident Kurt Beck w�rdigt Ehrenamt

Zur �bergabe der Spende von € 500,00 seitens des SPD Ortsvereines Kleinkarlbach durch Reinhold Niederh�fer an den FERD e.V. kam, neben zahlreichen B�rgerinnen und B�rger sowie Parteiangeh�rige, der rheinland-pf�lzische Ministerpr�sident Kurt Beck als Gastredner auf den Dorfplatz nach Kleinkarlbach. Er hielt dort ein leidenschaftliches Pl�doyer f�r das Ehrenamt. „Nur unter guten Rahmenbedingungen finden sich weiterhin Menschen, die sich freiwillig f�r die Allgemeinheit engagieren“. Das Ehrenamt sei eine tragende S�ule einer zukunftsf�higen Gesellschaft und werde vom Land durch verschiedene Massnahmen gef�rdert. Die Spende der SPD ist dabei ein ebenso positiver Beitrag der Wertsch�tzung f�r die Aktiven des FERD und wird zur Verbesserung der Hilfsmittelausstattung eingesetzt. Im Anschlu� an die erfreuliche Scheck�bergabe informierte unser Beauftragter f�r PSU, Pfarrer Karl-Ludwig Hauth, das Publikum kurz �ber die ehrenamtlichen Hilfeleistungsangebote sowie die beachtliche Einsatzstatistik des Jahres 2009 (siehe auch unter Statistik).Als ehrenamtlich Aktive des FERD nahmen zudem Pfarrerin Luise Burmeister und die Psychotherapeutin Inge Schaumann an der Veranstaltung teil.

In den letzten Wochen waren die Krisenhelfer und Notfallseelsorger des FERD unter anderem zweimal bei Eins�tzen auch in Kleinkarlbach f�r die betroffenen Mitb�rger / innen aktiv.

Ein gelungener musikalischer Rahmen sowie die Reden der Kommunalpolitiker rundeten die sch�ne Veranstaltung mit Kurt Beck ab.

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24. April 2010: Mitgliederversammlung

56 Eins�tze und �ber 1128 Helferstunden im Jahr 2009 - Vorstand bei Wahlen best�tigt

FERD Gr�nstadt e.V. Bei der diesj�hrigen Mitgliederversammlung des F�rdervereins Erweiterter Rettungsdienst e.V. (FERD) informierte der Vorstand die anwesenden Mitglieder �ber die wesentlichen Leistungen und Ereignisse im Vereinsleben des Jahres 2009.Die Einladung zur Versammlung am 24. April 2010 im Schulungsraum des Kreiskrankenhauses erfolgte frist- und satzungsgem��. Im Bericht des Vorstandes wurde der regelm��ige und auch steigende Bedarf der verschiedenen Hilfeleistungen des FERD e.V. in der Region anhand einiger Beispiele sowie der Einsatzstatistik 2009 mit insgesamt 56 Eins�tzen der Helferinnen und Helfer deutlich. Schwerpunkt sind weiterhin die Eins�tze der Krisenintervention und Notfallseelsorge. Ingesamt 37mal r�ckten die Kriseninterventionsteams des FERD im Jahr 2009 zur psychosozialen Unterst�tzung (PSU) von Betroffenen nach besonders belastenden Ereignissen aus. Hierbei mussten die speziell ausgebildeten Helferinnen/Helfer zusammen mit den Notfallseelsorgern und der Polizei elf Todesnachrichten bei Angeh�rigen �berbringen, bei zehn weiteren Eins�tzen handelte es sich um Notf�lle nach t�dlichen Verkehrsunf�llen oder leider erfolglosen Reanimationsmassnahmen des Rettungsdienstes, vier Eins�tze erfolgten bei beziehungsweise nach Selbstt�tungsversuchen, vier weitere Eins�tze standen im Zusammenhang mit �berf�llen/Gewaltverbrechen, z.B. bei Banken oder Postdienststellen. Au�erdem wurden acht 8 sonstige Eins�tze im Rahmen der Kriseninterventionen geleistet.

Der Dolmetscherdienst des FERD wurde 2009 zu einem mehrst�ndigen Notfalleinsatz in den Landkreis Ludwigshafen gerufen, bei dem ein ausl�ndischer Erntehelfer auf tragische Weise t�dlich verungl�ckte. Hier unterst�tzten der ehrenamtliche Dolmetscher sowie zwei weitere Einsatzkr�fte die bereits anwesenden Rettungskr�fte und die Polizei dabei, eine gro�e Anzahl aufgebrachter ausl�ndischer Landarbeiter zu beruhigen und leisteten weitere organisatorische Hilfestellungen.

Das spezielle SBE-Team des FERD r�ckte einmal zur Stressbearbeitung im Rahmen eines Gruppengespr�ches f�r Einsatzkr�fte nach einer besonders belastenden Unfallbergung mit mehreren Toten aus.Au�erdem wurden bei den freiwilligen Feuerwehren in der Region drei Schulungen zur Stresspr�vention vom Gr�nstadter SBE-Team durchgef�hrt.

F�nf Aktive des FERD stehen der Feuerwehr Gr�nstadt als Feuerwehr-Fachberater f�r den Bereich „Allgemeine Hilfe“ zur Verf�gung und begleiteten in dieser Funktion mehrere �bungen und Brandeins�tze der Feuerwehr. Au�erdem wurden die Rettungssanit�terinnen und -sanit�ter des FERD bei verschiedenen gr��eren Veranstaltungen eingesetzt. Die Kochgruppe verpflegte zudem bei vier Veranstaltungen die anwesenden Besucherinnen und Besucher. Die Einsatzstatistik 2009 ist in Zahlen auch auf der Homepage unter „R�ckblick“ zu finden.

Besonderen Dank richtete der Vorsitzende Hansj�rg Wagner sowie der 2. Vorsitzende Michael Feneis im Rahmen des Leistungsberichtes an alle Ehrenamtlichen des FERD e.V. f�r deren hohe Einsatzbereitschaft und f�r das gro�e zeitliche Engagement. �ber 1128 Helferstunden wurden im Jahr 2009 in den verschiedenen T�tigkeitsbereichen erbracht. Hinzu kommen noch etwa 500 Stunden f�r die Planung, Durchf�hrung und Finanzierung der Fahrzeugbeschaffung.

Kassenwart Torsten Kiefer gab bekannt, dass der Verein im Jahr 2009 �ber insgesamt 83 Mitglieder verf�gte, von denen etwa drei Viertel als reine F�rdermitglieder gef�hrt werden.

Im Jahr 2009 realisierte der F�rderverein Erweiterter Rettungsdienst e.V. ein notwendiges und auch besonders ehrgeiziges Investitionsvorhaben – ein neues und speziell f�r den Kriseninterventionsdienst des FERD konzipiertes Einsatzfahrzeug im Wert von zirka 50.000 Euro musste beschafft werden. Das Fahrzeug hat sich seit Oktober 2009 bereits einer Vielzahl von bestens bew�hrt. Die Finanzierung konnte der Verein durch zweckgebundene Spenden, dem Erl�s eines Benefiz-Konzertes, mit Hilfe eines �ffentlichen Zuschusses sowie unter Verwendung von Eigenmitteln sicherstellen.
Vorstand und Kassenwart dankten nochmals allen F�rdermitgliedern, den privaten Spendern und gewerblichen Sponsoren f�r deren finanzielle Unterst�tzung.

Die Gesch�ftsf�hrung des Vorstandes wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet.

Bei den Neuwahlen wurden alle Funktionstr�ger in Ihren �mtern best�tigt:

Erster Vorsitzender:Hansj�rg Wagner
Zweiter Vorsitzender:Michael Feneis
Kassenwart:Torsten Kiefer
Schriftf�hrerin:Susanne Ri�mann
Kassenpr�fer/in:Inge Schaumann, Heinz D�mmer
Beisitzer u. Vereinsarzt:Dr. med. Achim Raabe
Beisitzer u. Beauftragter PSU:Pfarrer Karl-Ludwig Hauth.

Nach dem Wahlvorgang gab der Vorstand noch einen Ausblick auf geplante wichtige Ereignisse beim FERD e.V. im laufenden Jahr 2010:

Im Juni 2010 besteht der FERD e.V. 15 Jahre – zu diesem erfreulichen Anlass veranstaltet der FERD am 08. und 09. Oktober 2010 die 2. regionale Fachtagung zu Themen der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) f�r �rzte und Mitarbeiter/innen des Krankenhauses, der Rettungs- sowie Kriseninterventionsdienste und Notfallseelsorge sowie der Polizei. Au�erdem befindet sich ein Jubil�umskonzert in Vorbereitung. N�here Infos demn�chst hier unter AKTUELLES.

Link zum Bericht der RHEINPFALZ

FERD leistet psychosoziale Unterst�tzung in Ludwigshafen

Am Donnerstag, den 18.02.2010, wurde der Kriseninterventiondienst sowie die Notfallseelsorge Gr�nstadt von der Rettungsleiststelle Ludwigshafen gegen 11 Uhr mit folgendem Einsatzauftrag alarmiert : "Einsatz f�r die Krisenintervention und Notfallseelsorge nach Bedrohungslage mit Verdacht auf Amoklauf an BBS Ludwigshafen - m�glichst z�gige und umfassende Bereitstellung von PSU-Einsatzkr�ften des FERD in Ludwigshafen".

In der Folge r�ckte der FERD mit 2 Einsatzfahrzeugen nach Ludwigshafen aus und unterst�tzte die dort bereits t�tigen Notfallseelsorger aus Ludwigshafen sowie Schulpsychologen mit insgsamt 7 Einsatzkr�ften bis zum Abend. Die Einsatzleitung PSU, unter Federf�hrung des Ludwigshafener Notfallseelsorgers Stefan Bauer, reagierte flexibel auf die sich jeweils entwickelnden Anforderungen zur Beratung und psychosozialen Unterst�tzung Betroffener. Die Zusammenarbeit mit der Gesamteinsatzleitung vor Ort sowie vor allem mit der Schulleitung und den internen Kriseninterventionskr�ften der Schule sowie mit den externen Einsatzkr�ften von DRK, Feuerwehr, Polizei, Notfallseelsorgern und Schulpsychologen verlief stets gut koordiniert und reibungslos, da die Schule bereits �ber entsprechende Notfallpl�ne verf�gte.

Die psychosoziale Betreuung von Sch�lern und Lehrern erfolgte weiterhin am Freitag. Von 7 Uhr bis ca. 13 Uhr in einer fest eingerichteten Beratungsstelle zur psychologischen Unterst�tzung betroffener Sch�ler/innen und Lehrkr�fte sowie im Aussenbereich der Schule und an einer mittlerweile ebenso eingerichtete Gedenkst�tte. An diesem Tag stellte der FERD nochmals 1 Einsatzfahrzeug und 5 PSU-Einsatzkr�fte zur Verf�gung.

Die weitere Betreuung am Wochenende und auch aktuell �bernehmen weiterhin federf�hrend die Schulpsychologen, unterst�tzt von den Notfallseelsorgerinnen und -seelsorgern aus Ludwigshafen. Die Einsatzkr�fte des FERD befinden sich zus�tzlich in Rufbereitschaft.

N�here Infos auch im Pressebericht der "Rheinpfalz".

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Lagebesprechung und Einsatzplanung PSU
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06. Januar 2010 - Lions Club spendet 6.000 Euro f�r Krisenintervention

Bei der Adventskalender-Aktion des Lions Club Gr�nstadt kamen im Dezember 2009 insgesamt 12.000 Euro als Reinerl�s zusammen. Die H�lfte des Betrages �bergaben am 06. Januar 2010 die Vorstandsmitglieder des Serviceclubs Dr. Jens Drogosch, Dr. G�nter Herrmann und Werner K�bler dem Vorstand des FERD e.V. zur Finanzierung noch ben�tigter Ausstattung f�r den Kriseninterventionsdienst.

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Die symbolische Scheck�bergabe fand im Rahmen eines Presse- und Informationsgespr�ches im Feuerwehrger�tehaus statt. Die Mitglieder des Lions Club nutzten die Gelegenheit, um unser neues Einsatzfahrzeug n�her in Augenschein zu nehmen. Zudem wurden von unserem Kassenwart Torsten Kiefer n�here Informationen zum leider bei weitem nicht von den j�hrlichen Mitgliedsbeitr�gen gedeckten Finanzbedarf des FERD f�r Ausbildung, Materialien, Bekleidung, Funk- und Fahrzeugkosten gegeben.

Dr. G�nter Herrmann, Dr. Jens Drogosch sowie der f�r die Adventskalender-Aktion verantwortliche Horst-Werner K�bler kennen die wertvollen Dienste des FERD e.V. und dr�ckten stellvertretend f�r den Lions Club ihre hohe Anerkennung f�r die Organisation und die ehrenamtlichen Hilfeleistungen unserer Helferinnen und Helfer aus, welche Lions gerne finanziell unterst�tzt.

Der Vorstand des FERD e.V. dankt dem Lions Club Gr�nstadt im Namen aller Aktiven ganz herzlich f�r die gro�z�gige Spende und freut sich auf weitere Kontakte zu diesem sozial sehr engagierten Serviceclub.

Hier gehts zum offiziellen RHEINPFALZ-Artikel.